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ZAC MAGAZIN Sommer/Herbst 2016

Darüber hinaus stehen wir mit Rat und Tat zur Seite: denn wer Feste feiert, sollte auch die richtige Technik kennen, um danach nicht in die Putzfalle zu tappen. Und auch für viele andere Lebensfreuden hat die Redaktion des Zac Magazins Tipps auf Lager. Von elektronischen Helfern in Sachen Fitness bis zu Zubehör für den perfekten Urlaub haben wir die besten Elektronik-Ideen des Sommers zusammengetragen und evaluiert. Für zusätzliche Würze sorgen schließlich unsere Ideen für HobbyköchInnen. Was bei dieser Vielzahl an Themen noch offen bleibt? Ganz einfach: Die Füße hochlegen und entspannen…

Ihr
Alexander Klaus
Vorstand Euronics Austria

Die neuen Super-Kühlis

Sommerhitze stellt nicht nur unseren Kreislauf vor ungeahnte Herausforderungen. Auch Lebensmittel leiden darunter – und verderben ungleich schneller. Spendieren Sie den Köstlichkeiten also lieber ein Plätzchen im Kühlen und schonen Sie dabei auch noch Ihre Stromrechnung.

Kühlgeräte sind echte Dauerläufer: Rund um die Uhr, Tag um Tag, Jahr um Jahr sorgen sie dafür, dass Obst und Gemüse aromatisch und knackig bleiben, die Milch nicht sauer wird und Fischstäbchen sowie Tiefkühlpizza gefroren bleiben. Umso wichtiger ist es daher, dass man bei der Anschaffung eines neuen Geräts nicht nur die individuellen Bedürfnisse (Größe, Bauart usw.) sondern auch den Energieverbrauch als wesentliches Kriterium in die Kaufentscheidung einbezieht.

Den schnellsten Überblick über den zu erwartenden Energieverbrauch liefert das bekannte Energielabel. Und obwohl sich zwischenzeitlich nur noch A-Geräte am Markt tummeln, ist das Sparpotenzial auch zwischen diesen mitunter beträchtlich. Ein Gerät in Klasse A++ verbraucht beispielsweise rund 25 Prozent weniger Energie als ein A+ Gerät, von A+ zu A+++ beträgt die Einsparung etwa 50 Prozent. In Anbetracht der Tatsache, dass die Geräte jahrelang ihren Dienst versehen, rechnet sich also der Kauf besonders sparsamer Geräte.

Übrigens: Ein Top-Energielabelwert ist kein Freibrief. Der tatsächliche Stromverbrauch hängt stark von der Nutzung und vom Aufstellungsort ab. Unmittelbar neben einer Heizung sollte man es vielleicht nicht platzieren und auch direkte Sonnen- einstrahlung ist zu vermeiden. Dafür kommt’s – wie so oft – nicht auf die Größe an: Ein größerer Nutzinhalt führt nämlich nicht zwangsweise zu einem höheren Stromverbrauch.

Apropos Nutzinhalt. Das Fassungsvermögen von Kühl-, Gefrier- und Kombigeräten wird in Litern angegeben. Allgemein gültige Richtlinien für die Wahl der richtigen Größe gibt’s leider nicht. Bei einem Mehr-Personen-Haushalt geht man von rund 60 bis 70 Litern pro Person aus. Durchaus relevant sind aber auch der Lebensstil (Wie oft geht man einkaufen?) oder das Vorhandensein eines Gartens (Fällt mehr Obst oder Gemüse an?). Wenn Sie übrigens ein extra Gefriergerät (Schrank oder Truhe) Ihr Eigen nennen, dann sollten Sie überlegen, ob Sie wirklich einen

Kühlschrank mit Gefrierfach brauchen. Ansonsten sind Kühl-Gefrierkombinationen eine praktische Wahl.

Bei Kühl-Gefrier-Kombinationen sind Gefrier- und Kühlbereich getrennt und jeweils mit eigener Tür zu öffnen. Klassische Kombinationen sind sowohl als freistehende Geräte als auch als Einbaugeräte erhältlich. Hersteller wie Bosch, Miele, Liebherr und Elektrabregenz bieten nicht nur ein breites Produktportfolio, sondern zählen auch zur Crème de la Crème bei diesen Gerätetypen. Daher geizt man auch nicht mit innovativen Features: Egal ob automatische Eiswürfelzubereiter, Touchscreens oder interne Kameras, auf die man mittels Smartphone zugreifen kann. In diesem Sinne erwähnenswert – weil nicht alltäglich – ist die Blackboard Edition von Miele. Mit einer Tafel-
Front aus Glas versehen, kann man darauf sowohl mit Kreide als auch mit Kreidestiften malen, schreiben und zeichnen. Das Kältegerät wird so quasi zum zentralen Kommunikationsmittel in jeder Küche.

KALT UND IMMER KÄLTER

Moderne Kühlgeräte bieten unterschiedliche Zonen an, damit jedes Lebensmittel seine passende Lagerumgebung fi ndet. Diese bleiben dadurch länger haltbar. Auch wenn manche Hersteller diesen Zonen anders benennen unterscheidet man generell man folgende Zonen:

Null-Grad-Zone: Die Temperatur liegt knapp über dem Gefrierpunkt, die Luftfeuchtigkeit ist niedrig. Hier sind frische Lebensmittel am richtigen Ort: rohes Fleisch, Fisch, Gefl ügel, Wurst und Salat halten bis drei Mal länger. Aber Achtung: Obst, Salat und Gemüse bevorzugen eher feuchtere Umgebungen, Fleisch, Fisch und Co. mögen’s lieber ein bisschen trockener.

Frischezone: Mit einer Temperatur von 1 bis 3 °C liegt diese 2 bis 3 Grad unter dem restlichen Innenraum. Frischezonen sind Schubladen, in denen mitunter sogar die Luftfeuchtigkeit separat geregelt werden kann. Passend für Obst, Gemüse, Salat Fleisch, Fisch und Eier. Man kann davon ausgehen, dass die Lebensmittel hier doppelt so lange haltbar sind wie bei normaler Lagerung.

Reguläre Kühlzone: Der bekannte und ebenso geschätzte Kühlschrank-Innenraum kann Temperaturen von 4 bis 10 °C bieten. Dieser Bereich eignet sich für verpackte Lebensmittel wie Getränke, Butter, Eier und einige Obstsorten.

Gefrierzone: Eiskalt geht’s in der Gefrierzone zu. Bis zu -32 °C sorgen hier für ordentlich gefrorene Lebensmittel. Wichtig: Die Luftzirkulation muss gut, die Feuchtigkeit niedrig sein. Ansonsten kommt’s schnell zur Eisbildung auf dem Gefriergut und einem erhöhten Stromverbrauch. Einige Hersteller bieten bei Kühl-Gefrier-Kombinationen daher separate Kühl- und Luftkreisläufe.