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Scharf, schärfer, superscharf!

Full HD war gestern - die Zukunft gehört Ultra High Definition (UHD). Die neuen UHD-Displays versprechen mit ihren acht Millionen Pixel nicht nur eine Top-Auflösung, sondern damit einhergehend auch mehr Schärfe, Details und Tiefenwirkung.

Was ist UHD?

Nur nicht verwirren lassen: Ultra High Definition, oder eben kurz UHD, ist seit Herbst 2014 der hochoffizielle Namen für den neuen Standard. Sehr gebräuchlich - etwa in den Medien - sind aber nach wie vor auch die Bezeichnungen 4K oder Ultra-HD. Gemeint ist damit aber immer ein und dasselbe: Ein Display bzw. ein TV-Gerät welches 3840 x 2160 Bildpunkte (Pixel) darstellen kann. Zum Vergleich, ein gewöhnlicher Full HD-Fernseher kommt gerade mal auf schlanke 1920 x 1080 Pixel. Das heißt: Sowohl vertikal als auch horizontal verdoppelt UHD die Anzahl der Bildpunkte, was also insgesamt die vierfache Pixelanzahl im Vergleich zu einem Full HD-Gerät ergibt (deswegen auch "4K"). Quasi mehr als vervierfacht wird dadurch auch die Wirkung der dargestellten Bilder: Diese bieten eine höhere Natürlichkeit, wirken detailreicher, lebendiger und auch farbenfroher.

Anbieter

Obwohl inzwischen alle großen Hersteller hochwertige UHD-Displays im Programm haben, schaut's mit passenden Inhalten derzeit noch recht mager aus. Für erste Lichtblicke sorgen aber seit kurzem die bekannten Download- und Streaming-Anbieter. Immer öfters werden Serien und Filme nämlich (auch) in UHD bereitgestellt. Und selbst auf Youtube finden sich schon zahlreiche Filme in superscharfer Auflösung. Nicht so schnell wird's übrigens im TV-Bereich gehen, wo man derzeit noch mit der Full HD-Umstellung beschäftigt ist. Eine rühmliche Ausnahme könnte hier Pay-TV-Sender Sky sein, wo bereits erste Testläufe in Sachen UHD-Übertragung stattfanden.

Technik

Dafür, dass die UHD-TVs schon heute mit Top-Bilddarstellung brillieren können, sorgen ausgeklügelte Rechenmodelle im Hintergrund. Die empfangenen HD-Signale werden nämlich auf die höhere Pixelanzahl des Displays umgerechnet, wobei das freilich nicht nur mit einer simplen Vervierfachung der einzelnen Bildpunkte sondern über komplexe Algorithmen geschieht. Das Ergebnis: Die Darstellung des Bildes wird um ein vielfaches feiner.

3D

Sinnvoll ist der Einsatz von UHD-Geräten übrigens auch für 3D-Fans. In aktuellen 3D-Displays mit Polfilter-Technik sinkt die

horizontale Auflösung im 3D-Betrieb nämlich auf die Hälfte. Nimmt man einen UHD, dann sieht jedes Auge (trotz Auflösungsreduktion durch die Polfilterbrille) immer noch die volle HD-Auflösung - flimmerfrei und ohne lästige Batterien in der Brille. Und die zusätzlichen Pixelzeilen lassen sich zudem gut für die saubere Trennung von Stereobildern nutzen.

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