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HDR

Die Bezeichnung HDR stammt ursprünglich aus der Digital- fotografie und bedeutet High Dynamic Range. Damit werden Bilder mit besonders hohem Detailgrad und Kontrast bezeichnet. Während sich 4K auf die Anzahl der Pixel bezieht, nutzt die HDR-Technologie jeden einzelnen Pixel optimal aus. Helligkeit und Farbe stehen hierbei im Vordergrund und sollen in Verbindung mit der hohen Auflösung für ein optimales Seherlebnis sorgen.

Vereinfacht erklärt wird mit HDR ein softwaregesteuerter Prozess beschrieben, der automatisch Bildverbesserungen vornimmt, um bei der Aufnahme entstandene Defizite (etwa zu dunkle Bildbereiche) auszugleichen. Über- sowie Unterbelichtungen werden eliminiert, Bilddetails werden sehr viel besser herausgearbeitet. Detaillierung, Leuchtkraft und Maximalkontrast sind merkbar verbessert. Technisch geht es bei HDR-Fernsehern also um eine Vergrößerung des Kontrastumfangs und Dynamikbereichs einer Bildquelle. Realisiert wird dies unter anderem, durch die Übermittlung von Informationen mit dem Filmmaterial, wodurch die Helligkeit des Bildschirms gezielt gesteuert werden kann. Es gibt zwei HDR-Standards: Das derzeit geläufige HDR10 und das technisch etwas fortgeschrittenere Dolby Vision.